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Unterlagen Hausverkauf

Unterlagen Hausverkauf – das müssen Sie alles bereithalten!

Bevor ein potentieller Käufer überhaupt zur Besichtigung Ihres Hauses kommt, studiert er erstmal die vorhandenen Unterlagen. Deshalb ist es besonders wichtig, aussagekräftige Dokumente bereitzuhalten, welche die Kaufinteressenten schnell und eindrucksvoll von der Qualität des Hauses überzeugen. Nur so werden Sie schnell und erfolgreich Ihr Haus verkaufen.

Lesen Sie in unserem Beitrag, welche Unterlagen Sie benötigen, worauf Sie bei der Zusammenstellung achten müssen und was auch aus rechtlicher Sicht ohnehin bereitgehalten werden muss.

Immobilien Exposé – das Bewerbungsschreiben Ihrer Immobilie

Es ist das erste, was Kaufinteressenten von Ihrem Haus zu sehen bekommen – das Immobilien Exposé.
Das Exposé ist die Bewerbungsmappe Ihrer Immobilie und damit das Herzstück Ihrer Unterlagen für den Hausverkauf. Es vermittelt den potentiellen Käufern einen ersten Eindruck von dem Haus und allem, was dazugehört. Abhängig davon, wie dieser erste Eindruck ausfällt, entscheiden die Interessenten sich dann für oder gegen eine Besichtigung.

Neben allen grundlegenden Informationen über Wohnfläche, Baujahr und Kaufpreis enthält das Immobilien Exposé zum Beispiel auch hochwertige Fotos des Gebäudes und der Anlage. Insgesamt sollte das Immobilien Exposé einen professionellen und ganzheitlichen Eindruck bei Interessenten hinterlassen. Anhand aller Informationen, können potentielle Käufer entscheiden, ob ihre Immobilie als Kaufobjekt für Sie infrage kommt, oder nicht.

Exposé für Immobilien selbst erstellen

Falls Sie sich für den Privatverkauf Ihres Hauses entscheiden, stehen Sie vor der Aufgabe, selbst ein informatives und ausdrucksstarkes Immobilien Exposé zu erstellen...

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Basisdokumente für den Hausverkauf

Neben dieser ersten Bewerbungsmappe sollten und müssen Sie auch noch weitere Dokumente für den Hausverkauf bereithalten. Diese müssen nicht immer unbedingt mit in das Exposé hinein, sollten jedoch spätestens bei einem Besichtigungstermin oder auf Nachfrage vorgelegt werden können.

Checkliste: Alle Dokumente im Überblick:

Diese Dokumente benötigen Sie unbedingt

  • Grundriss
  • Flurkarte
  • Energieausweis
  • Grundbuchauszug
  • Bauakte
  • Baulastenauskunft

Weitere wichtige Unterlagen

  • Bauvertrag und Denkmalschutzbestimmungen bei älteren Gebäuden
  • Mietverträge und Betriebskostenabrechnungen bei Mietshäusern
  • Unterlagen zu durchgeführten Sanierungsmaßnahmen
  • Unterlagen zu Verwaltung und Versicherungen

Grundriss

Der Grundriss ist eine abstrahierte, zweidimensionale Abbildung einer Immobilie und zeigt die Raumaufteilung eines Hauses auf. Er sollte idealerweise schon in das Exposé der Immobilie integriert sein und dazu beitragen, möglichst viele Kunden anzusprechen. Es ist daher von Vorteil, einen anschaulichen, farblichen Grundriss vorzulegen, der im besten Falle ebenfalls grafisch aufbereitet wurde und die Möblierung der Zimmer enthält. In dieser Weise kann er zur Veranschaulichung der Nutzungsmöglichkeiten des Hauses beitragen und die Interessenten können sich besser vorstellen, wie die Immobilie geschnitten ist.

Der Grundriss ist ein wichtiger Bestandteil im Exposé und sollte daher auch schon so früh wie möglich beschafft werde, um die gelungene Präsentation der eigenen Immobilie zu gewährleisten.

Flurkarte

Auch die Flurkarte ist ein wichtiges Dokument für alle Kaufinteressenten, da sie die Information über die Lage des Grundstücks, die Bebauung und die umliegenden Grundstücke enthält. Aus der maßstäblichen Darstellung ist genau ersichtlich, wie die umgebenden Grundstücke verteilt sind und potentielle Käufer können auch einsehen, ob das Grundstück mit einer Zufahrtsstraße verbunden ist. Die Flurkarte kann daher ebenfalls in das Exposé der Immobilie eingefügt werden, sollte jedoch spätestens beim Besichtigungstermin der Immobilie vorliegen. Die Flurkarte kann beim Katasteramt eingesehen werden und eine Kopie kann auf Anfrage angefertigt werden.

Energieausweis

Dieses Dokument ist unbedingt erforderlich und muss potenziellen Käufern spätestens zum Besichtigungstermin vorzeigbar sein. Der Energieausweis kann online erstellt werden und gibt Auskunft über die Energieeffizienz einer Immobilie. Bei einem Wohnhaus ist der Energiebedarf die Basisgrundlage zur Messung. Häuser mit guter Wärmedämmung und Fenstern mit Wärmeschutzverglasung erzielen oft gute Ergebnisse. Positive Ergebnisse im Energieausweis sind bei potenziellen Käufern natürlich gern gesehen und erhöhen die Attraktivität der Immobilie.

Grundbuchauszug

Beim Grundbuchamt ist eine beglaubigte Kopie des Grundbuchauszugs zu beantragen. Diese ist eine offizielle Auskunft über die Größe der Immobilie und enthält außerdem alle relevanten Informationen über Wohn- und Wegerechte. Ein Grundbuchauszug ist außerdem die offizielle Beglaubigung über die Eigentümerverhältnisse des Verkäufers an der Immobilie und gehört damit zum Basisbestand aller wichtigen Unterlagen beim Hausverkauf.

Bauakte

Die Bauakte sollte Kaufinteressenten spätestens beim Besichtigungstermin zugänglich gemacht werden. Ihre Einsicht kann bei der Stadt oder Gemeinde beantragt werden und gegen eine Gebühr wird auch eine Kopie angefertigt. Die Bauakte gibt Aufschluss über die Baugenehmigung, enthält Baubeschreibungen, Bauzeichnungen, sowie Flächen- und Maßangaben. Das Bereithalten der Bauakte als offizielles Dokument gehört zur Standartprozedur bei einem professionellen Hausverkauf und ihre Beschaffung ist daher unbedingt notwendig.

Baulastenauskunft

Als Verkäufer sind sie außerdem in der Pflicht, einen Auszug aus dem Baulastenverzeichnis zu beantragen. Dieser kann bei der Bauaufsichtsbehörde angefordert werden und gibt Aufschluss über den Bestand von Baulasten. Eine Baulast kann zum Beispiel ein Wegerecht sein, das Ihrem Nachbarn auf Ihrem Grundstück zugesprochen wurde. In diesem Fall liegt eine Einschränkung der Nutzbarkeit für den zukünftigen Käufer vor und der Wert ihres Grundstückes wäre somit gemindert. Damit im Nachhinein keine Streitigkeiten entstehen, sollten Sie sich über eventuelle Baulasten informieren und dem Käufer einen Auszug aus der Baulastenauskunft vorlegen.

Praxiswissen-Tipp

Die Bereitstellung aller erforderlichen Unterlagen bei der Veräußerung von Immobilien ist von großer Bedeutung. Nur wer die Qualität und die Vorzüge seines Hauses mit offiziellen Dokumenten belegen kann und alle Fragen professionell zu beantworten weiß, ist in der Lage, seine Immobilie zügig und erfolgreich zu verkaufen.

Unterlagen beim Verkauf von älteren Immobilien

Neben allen aufgezählten Basisdokumenten des Hauverkaufs kann, je nach Baujahr und Art des Objektes, die Organisation weiterer Unterlagen relevant werden. So können beispielsweise der Bauvertrag und die Nachweise über Denkmalschutzbestimmungen weitere wichtige Informationen über ältere Objekte liefern.

Der Bauvertrag enthält hierbei alle gesetzlichen Regelungen, unter welchen der Hausbau erfolgte und aus den Denkmalschutzbestimmungen ist abzuleiten, ob potentielle Käufer von steuerlichen Vorteilen profitieren und eventuell KfW-Fördergelder zur energieeffizienten Sanierung beantragen können.

Wichtige Dokumente bei der Veräußerung vermieteter Immobilien

Auch bei vermieteten Immobilien sind eine ganze Reihe weiterer Dokumente zu beschaffen, damit der potenzielle Käufer eine genaue Vorstellung über die Rentabilität der Kapitalanlage erhalten kann.

Unterlagen über Einnahmen und Ausgaben der Kapitalanlage

Auf jeden Fall sollten dem Kaufinteressenten die aktuellen Mietverträge vorgelegt werden, damit dieser sieht, mit welchen zukünftigen Einnahmen er nach dem Erwerb der Immobilie rechnen kann. Auch die Betriebskostenabrechnungen der letzten drei Jahre, sowie der aktuelle Wirtschaftsplan mit Angaben über die Höhe der Instandhaltungsrücklagen sollten bereitliegen.

Die Instandhaltungsrücklagen sagen dabei aus, wieviel Geld für Reparaturen und Sanierungsmaßnahmen bei Seite gelegt wurden. Es bestehen gesetzliche Vorlagen über die Höhe der Instandhaltungsrücklagen und durch einen Einblick in den Wirtschaftsplan kann dem potentiellen Käufer bewiesen werden, dass alle gesetzlichen Vorschriften erfüllt sind.

Dokumente über bisherige Sanierungsmaßnahmen und Ausstattung der Immobilie

Alle Handwerksrechnungen für größere Reparaturen und Umbauten, sowie die Wartungsnachweise sind dem Käufer auszuhändigen. Anhand dieser kann er einen besseren Eindruck über den Zustand der Immobilie erhalten. Er weiß dann genau, wann die letzten großen Sanierungsmaßnahmen durchgeführt wurden und kann besser einkalkulieren, wann erneut Instandhaltungsmaßnahmen anfallen werden.

Zusätzlich ist es von Vorteil, alle Garantieurkunden, Rechnungen und Gebrauchsanweisungen für die Ausstattung der Immobilie zur Hand zu haben. Der Käufer erlangt somit einen besseren Eindruck über die Bestandteile und erhält wichtige Informationen, wie das Alter und den Preis der eingebauten Heizung, den Küchen und gegebenenfalls einem Kamin.

Unterlagen zur Absicherung und Verwaltung der Immobilie

Zur Absicherung muss bei vermieteten Mehrfamilienhäusern zumindest ein Nachweis über eine Feuerversicherung vorhanden sein.

Falls die vermietete Immobilie nicht eigenständig verwaltet wird, ist für den Käufer ebenfalls der Verwaltervertrag von Interesse. Dieser gibt Aufschluss über die Restlaufzeit, die Kosten der Verwaltung und welche zusätzlichen Kosten für Nebendienstleistungen, wie die Bauaufsicht zu zahlen sind.

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Gute Vorbereitung beschleunigt den Verkauf

Wichtige Unterlagen, wie der Energieausweis des Hauses, der Grundriss und die Bauakte sind unbedingt erforderlich und sollten am besten schon vor der Anzeigenschaltung und Bewerbung der Immobilie sorgsam in einem Ordner gesammelt werden. Auf diese Weise sind die Dokumente in jedem Fall griffbereit, wenn die ersten Kaufinteressenten sich melden und sie können sofort konkrete Fragen über die Nebenkosten des Hauses, die letzte Heizungserneuerung und den Preis der Einbauküche beantworten. Wer eine Kopie, der Unterlagen immer in Telefonnähe deponiert hat, ist allzeit gut vorbereitet. Falls eine Zahl doch nicht sofort genannt werden kann, so sollte ein baldiger Rückruf und eine nachträgliche Auskunft vereinbart werden.

Nur wer alle Dokumente übersichtlich zusammengestellt hat, kann detailliert Auskunft über sein Haus geben und potenzielle Käufer so zu einer schnelleren Entscheidung bringen. Die frühzeitige Organisation aller Dokumente hat daher oberste Priorität und die Kenntnis, welche Unterlagen vorliegen müssen, ist sehr wichtig.

Praxiswissen-Tipp

Die Beschaffung und Sortierung aller erforderlichen Dokumente kostet Zeit und Kraft. Ein professioneller Makler kann daher die Organisation aller Unterlagen übernehmen, da er ganz genau weiß, welche Unterlagen erforderlich und wo sie zu beschaffen sind. Nach der Erteilung einer Vollmacht, kann ein Makler Akteneinsicht beim Bauamt beantragen und die Erstellung aller wichtigen Kopien anfordern. Auf diese Weise kann viel Zeit und Mühe gespart werden.

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